Österreich

Mehr als 20 neue Militärpiloten für das Bundesheer in Ausbildung

Die neuen Jet-Piloten des Heeres absolvieren ihr Training nicht mehr auf der Saab 105 (Bild), sondern künftig auf der modernen M-346 - Foto: www.der-rasende-reporter.info

Neue Flieger braucht das Land.

Die vor einigen Jahren ausgegebene "Mission vorwärts" nimmt Fahrt auf, auch bei den österreichischen Luftstreitkräften. Wie Heeressprecher Oberst Michael Bauer heute verlautbarte, befinden sich aktuell 23 angehende Militärpiloten (darunter eine Frau) in der Ausbildung.

Elf weitere Anwärter, unter ihnen Damen, stellen sich dem Auswahlverfahren auf dem Fliegerhorst Langelebarn, der im Jahr 1967 den Namen des erfolgreichsten österreichischen Jagdfliegers, Hauptmann Godwin von Brumowski, erhielt.

"Das sind sehr gute Zahlen. Viel mehr als in der Vergangenheit. Wird auch gebraucht! Von 85 Luftfahrzeugen (2024) wächst man wieder auf rund 120 im Jahr 2030. Auch das Bodenpersonal muss wieder wachsen. Ohne gute Techniker fliegt nichts", kommentierte der renommierte österreichische Militärluftfahrtjournalist Martin Rosenkranz (Gründer des Militärluftfahrtmagazins Airpower.at und ständiger Autor von Militär Aktuell auf X/Twitter.