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Air Baltic braucht dringend frisches Geld

Symbolbild - Foto: www.der-rasende-reporter.info

Die hohen Kerosinpreise belasten die kleine Fluggesellschaft aus dem Baltikum schwer. Anfang April bewilligte Lettland bereits einen Notkredit für die Airline.

Der Krieg der USA und Israels gegen das Terror-Regime der Mullahs im Iran hat weltweit die Kerosinpreise nach oben schnellen lassen. Das stellt eine große Belastung für Fluggesellschaften dar. Besonders hart trifft es die kleine lettische Air Baltic, für die Wetlease in wesentlicher Teil des Geschäftsmodells darstellt.

Bereits Anfang des Monates bewilligte Lettland einen Notkredit in Höhe von bis zu 30 Millionen Euro. Außerdem holt Air Baltic externe Berater an Bord, die das Geschäftsmodell analysieren und Empfehlungen aussprechen sollen. Laut aktuellen Medienberichten will Air Baltic auch die Aktionäre um zusätzliches Kapitel ersuchen.

Air Baltic mit Sitz in Riga betreibt über 50 Airbus A220-300, mehr als 30 weitere Maschinen des gleichen Typs sind bestellt. 

Neben dem eigenen Linienflugverkehr ist das Wetelase-Geschäft ein wichtiges Standbein für Air Baltic. So setzt unter anderem der Lufthansa-Konzern stark auf Air Baltic. Aktuell fliegen auch mehrere Flugzeuge von Air Baltic für Austrian Airlines.

(red)