Der Wellengang sei zu stark gewesen, weshalb es nicht möglich gewesen sei, das Wrack mittels Tauchroboter an den Tauen zu befestigen und zu heben. Die Arbeiten in gut 160 Metern Tiefe werden mit einem Tauchroboter ausgeführt. Erst ab etwa 40 bis 60 Meter können zusätzlich Taucher zum Einsatz kommen, um manuell Hebeballons zu befestigen.
Seitens der Einsatzkräfte wird jetzt auf besseres Wetter für morgen, Sonntag, gehofft. Sofern die Vorarbeiten am Vormittag abgeschlossen werden können, sei es möglich, das Wrack mit den beiden Leichen (24 und 19 Jahre alt) zu bergen und an Land zu bringen. Dafür seien "mindestens acht Stunden Zeitaufwand" veranschlagt, heißt es von der Feuerwehr.
Die Tecnam P2002-JF, OE-CLJ, der Salzburger Flugschule Skygate Aviation Academy war am Mittwoch gegen 11:24 Uhr vom Radar verschwunden. Indizien deuten darauf hin, dass der Unfall möglicherweise durch Trudeln verursacht worden sein könnte.
(red)