Update am 29. August 2026 / 11:55 Uhr: Laut neuesten Informationen soll eine Bergung "frühestens" am Nachmittag möglich sein.
Bis spät in die Nacht von Freitag auf Samstag arbeiteten Spezialtaucher mit einem Tauchroboter daran, Seile am Flugzeugwrack für die heute geplante Bergung anzubringen. Doch wegen hohen Wellengangs musste der Einsatz in der Nacht abgebrochen werden, wie es seitens des Bezirksfeuerwehrkommandos Vöcklabruck heißt.
Heute Vormittag sollen die Vorbereitungsarbeiten wieder aufgenommen werden. Sofern sie erfolgreich sind, sei geplant, das Wrack der am Mittwoch abgestürzten OE-CLJ und der beiden darin eingeschlossenen Leichen mit Seilen und Hebeballons an die Oberfläche zu bringen. Das Flugzeug liegt in rund 160 Metern Tiefe.
Noch ist aber unklar, ob die Bergung heute überhaupt stattfinden kann. Die Entscheidung darüber werde um die Mittagszeit fallen, so Bezirksfeuerwehrkommandant Wolfgang Hufnagl gegenüber Medien. Nachsatz: "Und selbst wenn, dann wird es mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Das muss man sich wirklich als Millimeterarbeit vorstellen."
Das Wrack wird anschließend von Experten der österreichischen Flugunfallkommission in Augenschein genommen werden. Weiters wird davon ausgegangen, dass die Behörden eine Obduktion des Fluglehrers (24) und seiner Auszubildenden (19) anordnen.
(red GS / BW)