Zum Jahrestag des versuchten Genozids von Islamisten aus Gaza an Israelis veröffentlichte Austrian Wings einen, zugegeben, scharfen Kommentar darüber, dass Israel in Gaza weder Völkermord begeht, noch (echte, unabhängige) Journalisten (so wie wir die Definition interpretieren) getötet haben kann. Dieser Kommentar trägt den Titel "Jahrestag des Islamisten-Terrors: Warum Israels Luftwaffe in Gaza keinen einzigen "Journalisten" getötet hat".
Die Denunziation feiert in Österreich offenbar wieder fröhliche Urständ, denn anders ist es nicht zu erklären, dass wir kürzlich ein Schreiben einer in Vereinsform organisierten NGO erhielten, die fürstlich mit Steuergeld subventioniert wird. Ein “Klient” habe den privaten Verein auf unseren Kommentar “aufmerksam” gemacht. Wer der anonyme Klient ist, verriet die NGO freilich nicht. Schade, er hätte sich ja gerne auch direkt an uns wenden können, aber dazu war er wahrscheinlich zu feige. Dieser Klient jedenfalls störte sich offenbar daran, dass Austrian Wings den seit dem 7. Oktober vor allem von ganz bestimmten Gruppen von Antisemiten und Juden- bzw. Israelhassern verbreiteten Narrativen in dem Kommentar entschieden entgegentreten ist. Denunziation per Definition eben.
Auf die Denunziation ihres anonymen “Klienten” entblödete sich NGO nicht, Austrian Wings unter anderem “gezielte Desinformation” in Zusammenhang mit unserem Kommentar vorzuwerfen. Eine freche Lüge. Eine nicht minder dreiste Lüge ist der in dem Schreiben geäußerte Vorwurf, in dem Kommentar würde “eine gesamte Berufsgruppe sowie die Bevölkerung in einem bestimmten geographischen Gebiet pauschal kriminalisiert”. Nichts davon ist freilich war, wir berichten sehr wohl differenziert, aber Fakten bleiben nun einmal Fakten, egal ob es den Ideologen der NGO oder dem Denunzianten, der den Verein für sich instrumentalisiert, passt.
Diese Fakten sind unbestreitbar:
- Gaza steht seit gut 20 Jahren unter der Diktatur der islamistischen Terrororganisation Hamas
- Diese islamistische Terrororganisation (Hamas) wurde 2006 von einer absoluten Bevölkerungsmehrheit in Gaza ganz demokratisch legitimiert
- Sowohl vor dem versuchten Völkermord der Hamas an Israelis am 7. Oktober 2023 als auch danach stand/stehen große Teile der (Zivil-)Bevölkerung in Gaza (und dem Westjordanland) hinter der islamistischen Terrororganisation Hamas
- Stand Dezember 2023: In einer palästinensischen Umfrage befürworten 82 Prozent der Menschen im Westjordanland und 57 Prozent in Gaza das Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 an Israelis (Quelle: der liberal-progressive “Tagesspiegel”)
- Seit dem Terror-Überfall der Hamas aus Israel explodieren vor allem der linke und der muslimische Antisemitismus. Progressive muslimische Gelehrte und Terrorexperten wie Abdel-Hakim Ourghi oder Ahmad Mansour benennen dieses Problem ganz offen - die Israelitische Kultusgemeinde in Wien bestätigte das in ihrer Statistik. Der größte Teil der antisemitischen Vorfälle im ersten Halbjahr 2026 hatten einen muslimischen Hintergrund, Platz 2 belegte der linke Antisemitismus, auf Platz 3 kam der rechte
- Zivilisten aus Gaza fielen am 7. Oktober 2023 als Nachhut der Hamas-Terroristen-Kampftruppen ebenfalls nach Israel ein und plünderten dort israelisches Eigentum, nachdem die Hamas die rechtmäßigen Eigentümer massakriert hatte
- Zivilisten aus Gaza beteiligten sich in Gaza daran, von der Hamas dorthin verschleppte Menschen aus Israel zu verstecken, zu misshandeln und womöglich sogar zu töten - das ist durch Aussagen überlebender Israelis belegt
- Die UN als “Quelle” für angebliche Vergehen Israels ist aus unserer Sicht hochgradig unseriös, da Teile der UNO sich nach dem 7. Oktober antisemitisch verhalten haben und einzelne UN-Teilorganisationen wie das UNRWA von (Hamas-)Terroristen unterwandert waren
- In einer Diktatur, die unter anderem dadurch gekennzeichnet ist, dass eine freie Ein- und Ausreise in das Gebiet nicht möglich ist und weder Meinungs-, noch Pressefreheit herrschen, kann es auch (so jedenfalls wie wir die Definition eines tatsächlichen unabhängigen Journalismus interpretieren) keine “echten unabhängigen Journalisten” geben. Im besten Fall sind es (pointiert formuliert) “Hofberichterstatter” der Machthaber die nicht frei berichten können, im schlechtesten Fall einfach “Terroristen mit Presseweste” - Israel veröffentlichte Anfang Oktober (kurz vor dem Jahrestag des versuchten Hamas-Völkermordes an Israelis) eine Liste mit 170 Namen angeblicher “Journalisten”, die in Wahrheit Terroristen waren; der Verdacht ist begründet, dass diese Liste noch deutlich länger werden könnte
- In drei Jahren Kampf Israels gegen die Islamisten in Gaza gab es, bei einer Gesamtbevölkerung von etwa 2.000.000 Menschen, laut Angaben der Terrororganisation Hamas (die mit Sicherheit aus propagandistischen Gründen weit überhöht sind) bis Herbst 2026 rund 75.000 Tote insgesamt. Tatsächlich dürfte die Gesamtzahl deutlich niedriger, bei rund 50.000 liegen und in dieser Zahl sind sowohl von Israel getötete Hamas-Terroristen als auch unschuldige zivile Opfer (die es leider in jedem Krieg gibt) enthalten. Diese Zahl ist ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass die Behauptung vom “Völkermord Israels an den Palästinensern” eine Propaganda-Lüge der Islamisten ist. Im Zweiten Weltkrieg starben nämlich 40.000 bis 50.000 Menschen teilweise bei einem einzigen Bombenangriff, während die gleiche Zahl in Gaza erst nach drei Jahren täglichen Kampfes “erreicht” wurde. Das zeigt, bei aller Tragik über den Verlust von Menschenleben, wie rücksichtsvoll und ethisch Israel bei seinem Kampf gegen den Terror vorgeht, wobei man nicht vergessen darf, dass die Verantwortung für jeden Toten in Gaza auschließlich die Hamas trägt, die diesen Krieg begonnen hat
All das, und nichts anderes, haben wir in unserem Kommentar dargelegt und damit aufgezeigt, dass Israel in Gaza keinen einzigen “echten unabhängigen Journalisten” (wir verstehen unter der Definition eines echten unabhängigen Journalisten, dass ein solcher vor Ort sich ungehindert frei bewegen, alles sehen und über alles und jeden berichten kann ohne von den Machthabern daran gehindert zu werden; das ist in einer Diktatur wie Gaza mit Sicherheit nicht der Fall) getötet haben kann. Wir haben zu keinem Zeitpunkt die gesamte Bevölkerung von Gaza “kriminalisiert”, aber auf die Fakten hingewiesen, nämlich, dass ein großer Teil dieser Bevölkerung (zumindest unmittelbar nach dem 7. Oktober 2023) hinter der (Aktion der) Hamas stand und warum es in Gaza (aus unserer Sicht) keinen einzigen echten unabhängigen Journalisten gegeben haben kann. Selbst zwei Jahre nach dem versuchten Völkermord an Israelis durch die Hamas aus Gaza, befürwortete eine Mehrheit der Palästinenser diesen versuchten Genozid der Islamisten an Israelis.
Wenn dann ein Verein, der keinerlei öffentliche Funktion besitzt, auf Zuruf eines anonymen Denunzianten, dem diese Fakten offensichtlich nicht gefallen, ein “Interventionsschreiben” (welch blumige Umschreibung für “Zensuraufforderung”) verschickt und uns darin “ersucht”, den gegenständlichen Kommentar “nochmals inhaltlich zu überprüfen” bzw. “bestenfalls offline zu nehmen”, so ist das nichts anderes als die Aufforderung zur (Selbst-)Zensur und ein verurteilenswerter Angriff auf die Pressefreiheit.
Dass ein solcher Verein aber auch noch auf Bestreben der an der Regierung beteiligten SPÖ mit mehreren hunderttausend Euro Steuergeld pro Jahr finanziert wird, ist eigentlich ein demokratiepolitischer Skandal. Presse- und Meinungsfreiheit stehen im Verfassungsrang und gehören damit zu den höchsten Gütern einer freien demokratischen Gesellschaft. Hier finanziert die SPÖ aber eine Organisation, die eine freie Berichterstattung (mutmaßlich aus ideologischen Gründen) auf Zuruf eines Denunzianten einschränken will. Aufgrund der besonderen historischen Verantwortung Österreichs gegenüber Jüdinnen und Juden sowie Israel nimmt der Skandal damit eine noch größere Dimension an.
(red CvD)
Hinweis: „Punktlandungen” sind Kommentare einzelner Autoren, die nicht zwingend die Meinung der Austrian Wings-Redaktion wiedergeben.