In mehr als 25 Jahren Forschungstätigkeit und 10 Jahre als Präsident der Interessengemeinschaft Luftfahrt Fischamend (kurz ILF) wurden unzählige Projekte, allen voran die seit 12 Jahren bestehende Zusammenarbeit mit der HTL-Mödling, wo im Rahmen von praktischen Diplomarbeiten fast 50 Damen und Herren Absolventen zu ihrem Abschluss begleitet wurden, realisiert.
Es entstanden einzigartige Objekte zur ruhmreichen Vergangenheit Fischamends, wo Forschung und Entwicklung von Luftfahrzeugen für die gesamte Donaumonarchie betrieben wurde.
In Fischamend allein waren 5.300, auf allen 9 weiteren unterstellten Standorten in der Monarchie weitere 5.200 Menschen im Sinne der Luftfahrtforschung beschäftigt. (Fliegerarsenal ab 1915). Es fanden viele Damen und Herren Zivilpersonen und etwa 1.000 Militärs dort ihren Arbeitsplatz.
Rudolf Ster und sein leider viel zu früh verstorbener Freund Reinhard Ringl waren auch maßgeblich an der Organisation des historischen Jubiläumsflugtages von 2009 auf dem Areal der Militäraeronautischen Anstalt Fischamend beteiligt. Für das im Januar 2026 erschienene Sachbuch "Lauda Air NG 004: Der letzte Flug der Mozart - Österreichs größte Luftfahrtkatastrophe" von Patrick Huber steuerte Rudolf Ster nie zuvor veröffentlichtes Fotomaterial aus dem Archiv der ILF bei.
In einem Statement möchte Rudi Ster mit Nachdruck betonen, dass viele Mitglieder des Historikervereins ILF zum Gesamterfolg bis zur Gegenwart beigetragen haben, denn allein wäre so eine Gesamtleistung nicht möglich gewesen. "Es muss immer einen Verantwortlichen geben, auf dessen Schultern doch einiges lastet, aber ich möchte allen danken, auch posthum jenen, die sich für unsere Sache engagiert haben, ihnen allen möchte ich diese Ehrung widmen", so Rudi Ster, der damit auch seinen Freund Reinhard Ringl einmal mehr würdigte.
(red CvD / ILF)