Österreich

Fischamend: Gedenkstätte für Hans-Rüdiger Treher generalsaniert

Michael Greimel, Jürgen Weishäupl und Rudi Ster vor dem Fischamender Fliegergrab - Foto: www.ilf.or.at

Vor 86 Jahren stürzte ein junger Pilot während eines Ausbildungsfluges in Fischamend ab. Die von der Interessengemeinschaft Luftfahrt Fischamend (www.ilf.or.at) initiierte Gedenkstätte die an ihn erinnert wurde jetzt generalsaniert.

Ende Mai 2026 präsentiert sich nun die Treher-Gedenkstätte zugleich Grabstelle des am 23.September 1940 bei einem Schulflug verunglückten 19-jährigen Piloten Hans-Rüdiger Treher in hervorragend renovierten Zustand. Letztmalig erfolgte eine Renovierung im Jahre 2002 von Mitgliedern des heutigen Vereines Interessengemeinschft Luftfahrt Fischamend als Abschluss eines 2 Jahre andauernden Bergeprozesses des abgestürzten Flugzeuges. Rudi Ster und sein leider viel zu früh verstorbener Freund und Mitstreiter Reinhard Ringl dokumentierten ihre umfassende Arbeit in ihren beiden Büchern "Das Bergeprojekt Treher" (2012, derzeit leider vergriffen) und „Treher, einer der Jagdflieger werden sollte" (aktuell zB auf Ebay als verfügbar gefunden).

Da bei der sehr idyllischen Gedenkstätte nach 24 Jahren eine Revitalisierung notwendig geworden war, hat der beliebte und angesehene Fischamender Bürgermeister Thomas Ram diese Arbeiten kürzlich in Auftrag gegeben.

"Wir möchten uns herzlichst beim Wirtschaftshof Fischamend, insbesondere bei Michael Greimel dafür bedanken, dass im Rahmen der Pflege des Hochwasserschutzdammes auch der Bereich der Treher-Gedenkstätte mitbetreut wird. Dieser Dank gilt ebenso für die nun erfolgte Renovierung des Denkmals, die von Jürgen Weishäupl vom Wirtschaftshof so vorbildlich durchgeführt wurde", erklärte Rudi Ster von der Interessengemeinschaft Luftfahrt Fischamend.

Die Überreste von Hans-Rüdiger Trehers abgestürzter Maschine sind übrigens seit 2014 im Luftfahrtmuseum auf dem Fliegerhorst Zeltweg ausgestellt.

(red CvD / PM ILF)