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Bergung von Flugzeugwrack aus Attersee erneut verschoben

Symbolbild Tecnam P2002-JF - Foto: Loucozade CC BY-SA 4.0

Die zunächst für Samstag und dann für Sonntag angepeilte Bergung der am Mittwoch in den Achensee gestürzten P2002-JF wurde ein weiteres Mal verschoben. Sie soll nun morgen, Montag, 31. August 2026, erfolgen. Auch die Leichen der beiden Opfer befinden sich immer noch im Flugzeug.

Morgen sollen weitere Spezialtaucher zum Einsatz kommen. Die Landespolizeidirektion Oberösterreich sprach in Zusammenhang mit der geplanten Bergung von einem hochkomplexen Verfahren. Zunächst müssten mittels Tauchroboter eine oder mehrere Bergeleinen am Wrack befestigt werden, an denen das Flugzeug dann von rund 163 Metern Tiefe in die Höhe gezogen werden kann. Erst ab 60 bis 40 Meter Tiefe können dann menschliche Taucher Bergeballons, die mit Luft gefüllt werden, zusätzlich an der Maschine anbringen.

Die gesamte Aktion benötigt gutes Wetter mit möglichst keinem Wellengang am See. Sie sei "Millimeterarbeit". Es werde, selbst wenn alle Vorbereitungen erfolgreich verlaufen seien, mehrere Stunden dauern, ehe das Flugzeug aus dem See geholt sein wird. Gestern hatte die Feuerwehr den Zeitaufwand dafür mit mindestens acht Stunden beziffert.

Die Tecnam P2002-JF, OE-CLJ, der Salzburger Flugschule Skygate Aviation Academy war am Mittwoch gegen 11:24 Uhr vom Radar verschwunden. Indizien deuten darauf hin, dass der Unfall möglicherweise durch Trudeln verursacht worden sein könnte.

Die wiederholte Verzögerung bei der Bergung zehrt auch an den Nerven der Angehörigen der beiden Opfer (19 und 24 Jahre alt), die noch immer im Wrack eingeschlossen sind.

(red)