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Rauch im Cockpit von British Airways Jumbo

Boeing 747-400 von British Airways, Symbolbild - Foto: GF / Austrian Wings Media Crew

Boeing 747 auf Transatlantikflug musste umkehren.

Am 12. Jänner dieses Jahres sollte die Boeing 747-400 mit der Kennung G-CIVO den British Airways Kurs BA 212 von Boston nach London Heathrow durchführen. Doch rund 100 nautische Meilen nördlich von Moncton (Kanada) erklärte die Crew über Funk eine Luftnotlage wegen Rauch im Cockpit und entschied sich, nach Boston zurückzukehren.

Den Piloten gelang eine sichere Rückkehr, der Jumbo setzte rund eine Stunde später sicher in Boston auf. Die gesamte Besatzung wurde zur medizinischen Untersuchung in Krankenhäuser gebracht. Laut einem Bericht des "Aviation Herald" besteht der Verdacht auf ein "Fume Event".

"High level emergency”
Feuer und Rauch zählen zu den gefährlichsten Zwischenfällen an Bord von Verkehrsflugzeugen und werden deshalb als “High level emergency” behandelt. Eine sofortige Landung ist das Standardverfahren, sofern die Quelle des Rauches nicht umgehend lokalisiert und ausgeschaltet werden kann.

Im Jahr 1987 verunglückte eine Boeing 747-244B Combi von South African Airways, nachdem an Bord aus bis heute ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen war, alle 159 Insassen starben. Am 2. September 1998 stürzte eine MD-11 der Swissair vor Halifax in den Atlantik, nachdem ein Feuer zu einem Totalausfall aller Instrumente führte und ins Cockpit eingedrungen war – alle 229 Menschen an Bord fanden den Tod, dieser Absturz ist bis heute das schwerste Unglück in der Geschichte der Schweizer Luftfahrt.

(red)