Österreich

Coronavirus: Auch Ryanair-Tochter LaudaMotion streicht Flugplan zusammen

Foto: Huber / Austrian Wings Media Crew

Alle betroffenen Passagiere sollen per E-Mail kontaktiert werden, teilte das Ryanair-Unternehmen mit.

LaudaMotion teilte heute mit, dass als Reaktion auf den COVID-19-Virus das Kurzstreckenflugprogramm (hauptsächlich von und nach Italien) für einen Zeitraum von drei Wochen vom 18. März bis 8. April 2020 um bis zu 25% reduziert wird. Aufgrund des Coronavirus verzeichnete Lauda einen deutlichen Nachfragerückgang im Zeitraum von Ende März bis Anfang April 2020. Auch die Zahl der nicht angetretenen Flüge, insbesondere in Richtung Italien, hat sich deutlich erhöht, so der austro-irische Billigflieger in einer Aussendung.

LaudaMotion arbeitet nach eigenen Angaben eng mit den zuständigen Behörden zusammen und folgt den Richtlinien der WHO sowie der EASA und wird gegebenenfalls mit Anpassungen des Flugplanes auf weitere Nachfragerückgänge reagieren. Es wird erwartet, dass der Covid-19-Virus in den kommenden Wochen zu weiteren Flugstreichungen führen wird.

LaudaMotion Geschäftsführer Andreas Gruber: "Als Reaktion auf die rasche Ausbreitung des COVID-19-Virus in Europa haben wir beschlossen, unser Flugprogramm für einen dreiwöchigen Zeitraum von Mittwoch, dem 18. März bis Mittwoch, dem 8. April, zu reduzieren und werden in unseren Basen Wien, Düsseldorf und Stuttgart jeweils ein Fluggerät weniger einsetzen. Während wir für die kommenden zwei Wochen bereits eine hohe Buchungsauslastung verzeichnen konnten, weisen die prognostizierten Auslastungen auf einen starken Nachfragerückgang, insbesondere auf den Italien Strecken für den Reisezeitraum Ende März bis Anfang April, hin. Daher ist es sinnvoll, unseren Flugplan von und zu den Flughäfen, die am stärksten vom Ausbruch des COVID-19-Virus betroffen sind, selektiv zu kürzen. Betroffene Passagiere werden mindestens 14 Tage im Voraus über etwaige Flugänderungen per E-Mail informiert und können bei Stornierung des Fluges kostenfrei umbuchen, sowie auf Wunsch eine Erstattung erhalten.“

Auch die Muttergesellschaft Ryanair streicht ihr Programm aufgrund des Coronavirus' massiv zusammen.

(red / OE)