Österreich

Fünf Hubschrauber von Polizei und Bundesheer im Löscheinsatz in Niederösterreich

Alle Aufnahmen sind urheberrechtlich geschützt - unautorisierte Verwendung wird auf dem Rechtsweg verfolgt!

Im Großeinsatz standen Flugpolizei und Bundesheer gestern bei zwei Waldbrandeinsätzen in Niederösterreich.

Vier Hektar Wald standen am Samstag in unzugänglichem Waldgebiet in Gutenstein in Flammen. Neben mehr als 200 Feuerwehrleuten, dem Roten Kreuz und der Bergrettung, wurden mehrere Löschhubschrauber eingesetzt, um die Flammen zu bekämpfen.

Im Hintergrund ist die mobile Tankstelle des niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes zu sehen, mit denen die Helikopter vor Ort mit frischem Kraftstoff versorgt wurden.

Das Bundesheer entsandte eine in Aigen im Ennstal stationierte Alouette III als Löschhelikopter. Die Flugpolizei war mit insgesamt vier Helikoptern vor Ort: drei davon (zwei H135 P3, OE-BXP und OE-BXQ sowie eine H135 P2, OE-BXG) flogen Löscheinsätze, während die vierte Maschine (H135 P2, OE-BXA) als FLIR-Hubschrauber eingesetzt wurde. Mit Hilfe der Infrarotsensoren des Helikopters konnten Glutnester aus der Luft. Die FLIR-Maschine wurde kurzfristig auch zur Unterstützung der Einsatzkräfte in die Ramsau (Bezirk Lilienfeld) abkommandiert.

Neben Löscheinsätzen führten die Piloten der Flugpolizei auch Versorgungsflüge durch und brachten Ausrüstung sowie Trinkwasser für die Feuerwehrmänner an die Einsatzstelle.
Start der FLIR-Maschine zu einem Erkundungsflug.
Ein Mitglied des Flugdienstes der Feuerwehr auf dem Weg zum Einsatzort - zu Fuß hätte der Aufstieg mehr als eine Stunde gedauert.
Mit höchster Präzision manövrierten die Piloten die Helikopter durch das Waldgebiet.

Am Sonntagvormittag standen in Gutenstein erneut zwei Helikopter der Flugpolizei im Löscheinsatz, ehe schließlich "Brand aus" gegeben werden konnte.

(red)