Alle 230 Menschen fanden den Tod als Flug Trans World Airlines 800 am 17. Juli 1996 knapp 12 Minuten nach dem Start vom New Yorker JFK-Airport explodierte und ins Meer stürzte. Die Maschine war auf dem Weg nach Paris. War man zunächst von einem Bombenanschlag ausgegangen, stellte sich bald heraus, dass sich im beinahe leeren mittleren Treibstofftank (Center Wing Fuel Tank) explosionsfähige Dämpfe gebildet hatten, die durch einen Kurzschluss detonierten.
Dieses Problem war schon lange bekannt gewesen, die Behörden hatten jedoch keine Maßnahmen ergriffen. Rund um den Absturz ranken sich bis heute wilde Verschwörungsmythen.
In den USA finden anlässlich des 30. Jahrestages dieses Unglücks offizielle Gedenkfeiern statt. Auch verschiedene öffentliche Institutionen und ehemalige TWA-Mitarbeiter (darunter das TWA-Museum) erinnern an die Tragödie.
Am heutigen 30. Jahrestag veröffentlichte Buchautor und Austrian Wings Ur-Gestein Patrick Huber sein Sachbuch "TWA Flug 800 - tödlicher Absturz vor der Küste New Yorks", das voraussichtlich ab kommender Woche über den Onlineshop des Verlages sowie über Online-Buchhändler und in Buchhandlungen erhältlich ist.

Laut Angaben des Autors ist es das erste und einzige umfassende Gesamtwerk in deutscher Sprache zu diesem Absturz.
(red)