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USA gedenken des Absturzes von TWA 800 vor 30 Jahren

Das Wrack wurde für die Unfallermittlung rekonstruiert - Foto: NTSB

Es war eine der größten Tragödien in der Geschichte der US-Luftfahrt: Der Absturz einer Boeing 747-100 von TWA kurz nach dem Start in New York mit mehr als 200 Toten, darunter viele Kinder und Jugendliche. Heute jährt sich die Tragödie von Flug TWA 800 zum 30. Mal. In den USA wird der Opfer gedacht.

Alle 230 Menschen fanden den Tod als Flug Trans World Airlines 800 am 17. Juli 1996 knapp 12 Minuten nach dem Start vom New Yorker JFK-Airport explodierte und ins Meer stürzte. Die Maschine war auf dem Weg nach Paris. War man zunächst von einem Bombenanschlag ausgegangen, stellte sich bald heraus, dass sich im beinahe leeren mittleren Treibstofftank (Center Wing Fuel Tank) explosionsfähige Dämpfe gebildet hatten, die durch einen Kurzschluss detonierten.

Dieses Problem war schon lange bekannt gewesen, die Behörden hatten jedoch keine Maßnahmen ergriffen. Rund um den Absturz ranken sich bis heute wilde Verschwörungsmythen.

In den USA finden anlässlich des 30. Jahrestages dieses Unglücks offizielle Gedenkfeiern statt. Auch verschiedene öffentliche Institutionen und ehemalige TWA-Mitarbeiter (darunter das TWA-Museum) erinnern an die Tragödie.

Am heutigen 30. Jahrestag veröffentlichte Buchautor und Austrian Wings Ur-Gestein Patrick Huber sein Sachbuch "TWA Flug 800 - tödlicher Absturz vor der Küste New Yorks", das voraussichtlich ab kommender Woche über den Onlineshop des Verlages sowie über Online-Buchhändler und in Buchhandlungen erhältlich ist.

Das Buch über den Absturz von TWA 800 ist das 28. Werk von Patrick Huber

Laut Angaben des Autors ist es das erste und einzige umfassende Gesamtwerk in deutscher Sprache zu diesem Absturz.

(red)