Spezialtaucher hatten bei einem riskanten Tauchgang in mehr als 160 Metern tiefe am Montagfrüh manuell die Bergeseile am abgestürzten Flugzeug in dem sich immer noch die Leichen der beiden Insassen befinden, angebracht. Zuvor waren mehrere Versuche mit einem Tauchroboter gescheitert.
Am Montagvormittag lief dann die eigentliche Bergeaktion an - und das sehr erfolgreich. Schon um die Mittagszeit vermeldeten die Einsatzkräfte, dass sich die zweisitzige Maschine vom Typ Tecnam P2002-JF nur noch rund zehn Meter unter der Oberfläche befinde und gut gegen ein erneutes Absinken gesichert sei. Ein Teil der Bergeausrüstung wurde extra von einer oberösterreichischen Firma angefertigt.
Als nächster Schritt soll das Flugzeug nun mittels einer Winde an die Oberfläche gebracht und auf eine Plattform verbracht werden. Zuletzt werden Flugzeug und Insassen dann an Land transferiert, wo die Opfer geborgen werden können und vermutlich einer Obduktion zugeführt werden. Parallel dazu werden Ermittler der Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes das Wrack der OE-CLJ untersuchen, um die Ursache des Absturzes aufzuklären.
Die Tecnam P2002-JF, OE-CLJ, der Salzburger Flugschule Skygate Aviation Academy war am Mittwoch gegen 11:24 Uhr vom Radar verschwunden. Indizien deuten darauf hin, dass der Unfall möglicherweise durch Trudeln verursacht worden sein könnte.
(red)