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Islam. Terror aus dem Libanon: Israelische Luftwaffe fliegt Verteidigungseinsätze

Kampfjet der israelischen Heimatschützer beim Start, Symbolbild - Foto: Wolfgang Jarisch

Mehr als 1.200 Menschen wurden in Israel am 7. Oktober 2023 durch einen Terrorangriff radikaler Muslime aus dem Gazastreifen brutalst abgeschlachtet - vom Kleinkind bis zur 90-jährigen Shoa-Überlebenden. Dafür verantwortlich war die von der Zivilbevölkerung in Gaza 2006/2007 ganz demokratisch - mit absoluter Mehrheit - an die Macht gewählte Terrororganisation Hamas. Zivilisten aus Gaza waren es auch, die den Angriff der Hamas auf Israel aktiv unterstützten. Seither befindet sich Israel in einem Verteidigungskrieg gegen den islamischen Terrorismus, der Israel vernichten will. Auch aus dem Libanon wird die einzige Demokratie des Nahen Ostens immer wieder attackiert.

Der Libanon gilt als "Failed state". Außerhalb der Hauptstadt Beirut hat die Zentralregierung quasi keinen Einfluss. der Süden des Libanon beispielsweise ist fest in der Hand der radikalen muslimischen Terrormiliz Hisbollah ("Partei Gottes"), deren Ziel die Auslöschung Israels ist. Die Hisbollah terrorisiert Israel seit Jahren mit Raketenangriffen. In jüngster Zeit hat die Terrororganisation ihre Angriffe auf Israel verstärkt, um ihre radikalen Glaubensbrüder der Hamas im Gazastreifen zu unterstützen.

Als Reaktion auf den radikal-islamischen Terror der Hisbollah aus dem Libanon, flog die Luftwaffe (IAF) der israelischen Heimatverteidigungskräfte (IDF) nun erneut einen Verteidigungsschlag auf Ziele im Libanon. Es war ein besonders effektiver Schlag gegen die Terroristen. "Dutzende Ziele" im Suluki-Tal seien angegriffen worden. Von hier aus habe die Hisbollah wiederholt Terrorangriffe gegen Israel durchgeführt.

Die israelische Luftwaffe versucht bei ihren Attacken auf Stellungen der Terroristen sowohl in Gaza als auch im Libanon so präzise wie möglich zuzuschlagen und nimmt dabei besonders viel Rücksicht auf die Zivilbevölkerung - obwohl diese die Terroristen zum Teil unterstützt.

Muslimischer Antisemitismus und Gewaltbereitschaft sind ein Problem
Der Islam hat ein großes Problem mit gewaltbereitem Antisemitismus, der laut Ansicht mancher fachkundiger Beobachter ein wesentliches Problem für eine 2-Staaten-Lösung und einen dauerhaften Frieden in Nahost darstellt. Diese Geisteshaltung ist unglücklicherweise auch bei vielen in Europa lebenden Muslimen weit verbreitet, wie nicht zuletzt die Jubelbekundungen von Muslimen in Österreich und Deutschland nach dem Terroranschlag auf Israel vom 7. Oktober 2023 belegen. Selbst die offiziellen Islamverbände waren zurückhaltend mit einer Verurteilung des radikal-islamischen Terrorismus gegen Israel, was den türkischstämmigen deutschen Politiker Cem Özdemir von den Grünen zu der knallharten Aussage "Wir müssen die Samthandschuhe bei muslimischen Verbänden auch mal weglassen“ veranlasste.

Der Experte Abdel-Hakim Ourghi forderte jüngst in einem Gastbeitrag im deutschen Nachrichtenmagazin "Focus.de", dass Muslime endlich lernen müssen, den Koran anders zu lesen und ihren Judenhass zu bekämpfen. Bereits 2016 hatte der - seit Jahren unter Polizeischutz lebende, weil er von seinen eigenen Glaubensbrüdern mit dem Tod bedroht wird - deutsch-ägyptische Politologe Hamed Abdel-Samad erklärt, dass der Islam wegen der Gewaltbereitschaft vieler Muslime durchaus problematisch sei. Wörtlich sagte Hamed Abdel-Samad damals unter anderem: "Wir haben eine Gewaltseuche im Herzen des Islam."

Wer sich für die Hintergründe des arabischen Terrors gegen Israel interessiert und etwas über die Einsätze der israelischen Luftwaffe zur Verteidigung der Heimat von 1948 bis heute erfahren möchte, dem sei das Buch "Wie König Davids Söhne den Himmel eroberten. Von Sternstunden und Tragödien der israelischen Luftfahrt" empfohlen. Ein eigenes Kapitel des Buches ist auch dem arabischen Terroranschlag auf EL AL am Flughafen Wien im Jahr 1985 gewidmet - samt mehrerer Zeitzeugeninterviews.

(red CvD)