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Wege massiver Vereisung: Sperre des Wiener Flughafens um mehrere Stunden verlängert

Der Winterdienst am Flughafen Wien steht im Dauereinsatz, Symbolbild - Foto: www.der-rasende-reporter.info

Österreichs Tor zur Welt bleibt vorerst weiter geschlossen. Ein veritables Flugchaos ist die Folge. Wann der Flughafen den Betrieb wieder aufnehmen kann, ist noch unklar.

Wie ausführlich berichtet, musste der Flughafen Wien heute Nacht wetterbedingt (Eisregen und Vereisung) vollständig geschlossen werden, was zu Flugstreichungen, Verspätungen und Umleitungen zahlreicher Flüge führte. Ursprünglich war die Sperre bis 7 Uhr Lokalzeit vorgesehen.

Laut aktuellem NOTAM (Notice to Airmen) bleibt der Flughafen Wien bis mindestens 11 Uhr Lokalzeit geschlossen. Das bedeutet, dass weder Starts noch Landungen möglich sind. Ob der Flughafen tatsächlich um 11 Uhr wieder geöffnet werden kann, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings noch überhaupt nicht abschätzen.

Flughafen Wien Sprecher Peter Kleemann teilte auf Anfrage unserer Redaktion folgenden Sachverhalt schriftlich mit:

  • Aufgrund der aktuellen Witterungslage ist aktuell kein Flugbetrieb am Flughafen Wien möglich
  • Aufgrund der kalten Temperaturen der letzten Tage und des aktuellen Schneeregens gefriert die Oberfläche sofort und am gesamten Vorfeld, den Rollwegen und den Pisten hat sich aktuell eine dicke Eisschicht gebildet, die unmittelbar nach der Enteisung sofort neu gefriert
  • Der gesamte Winterdienst am Airport ist seit den Nachtstunden voll im Einsatz und es wird intensiv daran gearbeitet, den Flugbetrieb so rasch wie möglich wieder zu ermöglichen
  • Ankommende Flüge wurden zu anderen Airports umgeleitet (z.b. München, Frankfurt, Köln, Venedig), Abflüge sind derzeit verzögert
  • Wir gehen davon aus, dass die Situation jedenfalls noch bis etwa 11.00 Uhr so anhalten wird.
  •  Wir empfehlen Reisenden sich bei ihren Fluglinien über den Status ihrer gebuchten Flüge zu informieren. Sind Flüge abgesagt, ersuchen wir Passagiere nicht zum Airport zu kommen.

Text & Foto: Patrick Huber