Fakten sind im Journalismus das Wichtigste. Sie stellen das Fundament einer jeden ordentlichen Berichterstattung dar. Stimmen sie wiederholt nicht, geht langfristig die Glaubwürdigkeit eines Mediums oder der Journalisten verloren und es kommt zu Anfeindungen durch die Leser und manchmal auch zu pauschalen Vorwürfen wie "Lügenpresse". Leider nehmen es manche Journalisten aber mit der Wahrheit nicht so genau. Ob durch (extreme) Schlampigkeit bei der Recherche, mangelnde eigene Kompetenz oder Vorsatz (zB durch das Verfolgen einer persönlichen Agenda bei der Berichterstattung) sei dahingestellt. Sie schaden damit dem Journalismus insgesamt und fügen ihm mitunter nur schwer oder gar nicht mehr zu reparierenden Schaden zu.
Die Berichterstattung zweier Mitarbeiter einer österreichischen Tageszeitung (kein Boulevard- oder Gratis-Medium, nein, ein Blatt, das sich selbst als Qualitätszeitung sieht, verbreitete diese faktischen Unwahrheiten unter dem Mäntelchen einer vermeintlich "exklusiven Aufdecker-Story") im Fall des Absturzes der OE-BXF 2011 in den Achensee und weiterer Flugunfälle war unglücklicherweise fast schon eine Art "Lehrbuchbeispiel" für derartigen zum Teil erheblich "faktenbefreiten" Journalismus. Wiederholt veröffentlichte die Tageszeitung Artikel der beiden Journalisten, in denen faktische Unwahrheiten zu lesen waren, die einem objektiven Faktencheck nicht standhielten. Nicht nur zum Achensee-Absturz verbreiteten die zwei Journalisten faktische Unwahrheiten, auch zu einem weiteren Unfall der Flugpolizei aus dem Jahr 2009 und zu etlichen anderen Zwischenfällen. Das ging sogar soweit, dass die beiden Journalisten einen Absturz regelrecht "erfanden" (anders kann man es kaum nennen), indem sie eine erfolgreiche Notlandung ohne Verletzte oder Tote zu einem "Absturz" umdichteten. Die Chefredaktion ließ das erstaunlicherweise alles durchgehen. Warum, das bleibt offen.
Diese wiederholten faktischen Unwahrheiten waren nicht nur geeignet, seriösen Journalismus in Verruf zu bringen, nein, sie verletzten auch die Gefühle der Hinterbliebenen der Opfer. Denn den in beiden Fällen (Flugpolizei-Abstürze von 2009 und 2011) verstorbenen Fliegern der Flugpolizei wurde durch diese Art des "Journalismus" vorsätzliches riskantes und/oder schändliches Fehlverhalten unterstellt, das zu den Abstürzen geführt habe. Etwas, das durch Fakten nie bewiesen werden konnte, beziehungsweise durch offizielle Unfallberichte ganz klar widerlegt wurde. Trotzdem sind die faktischen Unwahrheiten (jedenfalls ein Teil davon) der beiden österreichischen Journalisten (einer davon sogar "Chefreporter" und laut Angaben seines Arbeitgebers "mehrfach ausgezeichnet", was die fehlerhafte Berichterstattung noch schlimmer macht) bis heute im Netz unwiderrufen zu lesen obwohl es ein Leichtes wäre, wenigstens die Online-Artikel nachträglich zu korrigieren und richtigzustellen.
In seinem Buch "Der Unglücksflug der Police Foxtrot - das Rätsel um den Achensee-Absturz" befasst sich der 29-fache Sachbuchautor und Austrian Wings Ur-Gestein Patrick Huber intensiv mit dieser speziellen Art der "Fake News" (umgangssprachliche Bezeichnung) und widerlegt sie durch harte Fakten und Tatsachen, so wie es die Aufgabe jedes seriösen Medienmitarbeiters wäre.
Obwohl rein rechtlich gesehen eine namentliche Nennung der betreffenden Journalisten und ihres Mediums möglich gewesen wäre, hat er bewusst darauf verzichtet und lediglich die Initialen ihrer Namen veröffentlicht. Es gehe ihm "um die Sache und darum aufzuzeigen, welchen Schaden und welches menschliche Leid derart schlechter Journalismus, der im vermeintlich seriösen Gewand daherkommt, bei den Angehörigen und Freunden der Opfer anrichten kann". Außerdem wolle er das Medium, in dem auch " viele ganz ausgezeichnete Reporter arbeiten", nicht "pauschal in Verruf bringen".
Um ein Exemplar (Softcover) des von seriösen Medien und Beobachtern vielbeachteten und positiv bewerteten Buches "Der Unglücksflug der Police Foxtrot - das Rätsel um den Achensee-Absturz" zu gewinnen, beantworten Sie bitte folgende Frage:
Welche drei möglichen Ursachen für den Absturz hat die Unfallkommission des BM.I in Zusammenarbeit mit externen Experten, deren Bericht im Jahr 2022 von einer internationalen Expertenkommission im Wesentlichen bestätigt wurde, bereits 2012 festgestellt?
Die richtigen Antworten senden Sie bitte mit dem Betreff "Gewinnspiel Achensee-Absturz" bis spätestens 30. August 2026, 12 Uhr per E-Mail an wings (at) austrianwings.info - der Rechtsweg und/oder eine Barablöse des Gewinns sind ausgeschlossen.
Tipp: Hilfestellung finden Sie unter anderem in der Austrian Wings Berichterstattung zum Thema und im True Time Podcast "Der rätselhafte Hubschrauber-Absturz vom Achensee" von Life Radio Tirol.
Unter allen richtigen Einsendungen wird vom Autor persönlich ein Exemplar des Buches verlost. Der Gewinner wird anschließend schriftlich verständigt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Glück!
(red DM, CvD)