Der Klimawandel hat viele unangenehme Begleiterscheinungen - eine davon ist das gehäufte Auftreten von Wald- und Flurbränden. So kam es beispielsweise im August dieses Jahres allein im niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen zu zwei großen Feuern, die nur dank eines enormen Aufgebots der Einsatzkräfte im Zaum gehalten und schließlich gelöscht werden konnten.
Helikopter von Bundesheer, Flugpolizei und privaten Anbietern spielen dabei eine bedeutende Rolle. Damit die Feuerwehr optimal mit den Hubschrauberbesatzungen zusammenarbeiten kann, wurde schon vor einigen Jahren der Flugdienst ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um speziell geschulte Kameradinnen und Kameraden, die eine zusätzliche Ausbildung erhalten haben, in denen ihnen umfangreiches technisches Wissen über den Betrieb von (Lösch-)Hubschraubern vermittelt wurde. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neustadt ist die Flugdienstgruppe Süd angesiedelt, die auch bei den jüngsten Waldbränden in St. Egyden im Einsatz war.










Gemeinsam mit den Besatzungen zweier Helikopter von ÖAMTC Flugrettung und Elikos trainierten im niederösterreichischen Gutenstein kürzlich mehrere Kameraden des Flugdienstes aus Wiener Neustadt den Ernstfall. Dabei erklärten die Piloten den Feuerwehrleuten die Möglichkeiten, die der Helikopter bietet und umgekehrt teilten die Feuerwehrmänner den Piloten ihre Bedürfnisse für die Kooperation im Einsatz mit. Geübt wurde anschließend auch das Fliegen am Tau, um Einsatzkräfte im unwegsamen Gelände anzulanden sowie das angestützte Ein- und Aussteigen beim Helikopter.










Mein besonderer Dank geht an das Landesfeuerwehrkommando Niederösterreich, die Besatzungen der eingesetzten Hubschrauber sowie an den Flugdienst der FW Wiener Neustadt für die ausgezeichnete Unterstützung und hervorragende Zusammenarbeit.
Weitere Fotoimpressionen (nicht chronologisch):















































Text & Fotos: Patrick Huber