Österreich

Lebensader: EL AL - Israel Airlines hält Verbindung zwischen Tel Aviv und Wien weiter aufrecht

Boeing 737-800 von EL AL beim Start in Wien, Symbolbild - Foto: Huber / Austrian Wings Media Crew

Nach dem Terroranschlag der radikal-muslimischen Terrororganisation Hamas, bei dem arabische Terroristen mindestens 1.300 Israels, darunter ganze Familien mit ihren Babys, unter fanatischen "Allahu akbar!"-Rufen bestialisch abschlachteten, teilweise köpften, und in ihrem von gewaltbereiten islamischem Antisemitismus getragenen Blutrausch - vor dem der große österreichisch-jüdische Künstler Arik Brauer übrigens 2018 bereits öffentlich gewarnt hatte - ganze Familien ausrotteten, haben mittlerweile AUA, Wizz Air und Ryanair ihre Flüge zwischen Österreich und Israel eingestellt.

Lediglich die israelische EL AL bedient die Strecke Wien - Tel Aviv weiterhin und ist somit gewissermaßen die Nabelschnur zwischen Österreich und dem vom radikal-islamischen Terror schwer getroffenen Israel.

Um zu verhindern, dass Terroristen als Passagiere getarnt an Bord gelangen können, setzt EL AL zudem darauf, jeden gebuchten Fluggast einzeln und intensiv durch Sicherheitspersonal zu befragen - und das mit Erfolg.

EL AL mit hohem Sicherheitsniveau
Der israelische Fluggesellschaft EL AL verfügt über ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept, wie wir in unserer Reportage unter "Masel tov, El Al! Der fliegende Davidstern feiert seinen 65. Geburtstag" ausführlich berichtet haben. So ist die Cockpittüre schwer gepanzert und als Schleusensystem ausgelegt Außerdem werden EL AL Flüge von bewaffnetem israelischen Sicherheitspersonal begleitet. Zusätzlich betreibt EL AL vor jedem Flug ein ethnisches Profiling der Passagiere, und stellt so ein größtmögliches Sicherheitsniveau sicher. Ein Bestandteil des israelischen Sicherheitskonzeptes ist das in Europa bisher nicht angewandte Profiling von Reisenden. Viele europäische Politiker, vor allem aus dem linken Spektrum, lehnen es als "diskirminierend" ab. Dem hielt der israelische Sicherheitsexperte Daniel Nisman bereits 2016 nach den radikal-islamischen Terroranschlägen in Brüssel entgegen: "Wenn es viel palästinensische Anschläge gibt, dann prüft man Palästinenser und israelische Araber strenger." Die Flugzeuge der EL AL sind weiters mit einem Raketenabwehrsystem ausgestattet.

Ethnisches Profiling integraler Bestandteil des israelischen Sicherheitskonzepts
Der israelische Sicherheitsexperte Ron Rafi unterstrich schon 2010 die Vorteile des israelischen Konzepts.

Das Geheimnis, so Ron, sei die Kombination von moderner Technik und bestens geschultem Personal, nach dem Motto: „Wir suchen nicht die Bombe sondern den Bombenleger“, denn Menschen unter Stress machten Fehler, so Ron. „Sie verhalten sich unter Stress anders. Angst und Nervosität kann man Menschen ansehen. Man muss nur wissen, wie“, sagte Rafi Ron der „Welt“.

Der Kern des israelischen Sicherheitskonzeptes sei die Befragung der Flugreisenden vor dem Einchecken. Eine von westlichen und vor allen Dingen arabischen Reisenden oft als nervig und demütigend empfundene Prozedur, doch eine äußerst wirksame. So werden Passagiere etwa nach ihrer Adresse in Israel, nach Namen und Kontaktdaten von Verwandten und/oder Freunden in Israel gefragt. Wer sich hier verdächtig macht - etwa durch unsichere Antworten - wird von weiteren Sicherheitsexperten noch ausführlicher befragt, was bis zu mehreren Stunden dauern kann.

Unmissverständliche Worte findet Rafi auch zum Thema „Unterschiedliche Behandlung verschiedener Ethnien“, das gerade innerhalb der EU aufgrund angeblicher oder tatsächlicher Diskriminierung von Passagieren als „heisses Eisen“ gilt.

Es sei „klar, dass ethnische und religiöse Kategorien eine Rolle spielen“. Auch der Terrorismusforscher Ariel Merari sagte, dass es „einfach dumm“ wäre, bei den Kontrollen nicht auf die ethnische Zugehörigkeit des Passagiers zu achten. In der „Welt“ sagte er dazu: „Sie wollen mir doch nicht ernsthaft erzählen, eine achtzigjährige Überlebende des Holocaust stelle ein potenziell ebenso großes Risiko dar wie ein junger, muslimischer Mann?“

Hier müssten die USA aber auch Europa von Israel „lernen“, so der US-Anti-Terrorexperte Leonard Cole. Die deutsche Zeitung „Welt“ zitierte ihn bereits im Jahr 2010 mit den Worten:

„Israel bleibt eine Demokratie, und am Ende müssen die arabischen Bürger diese Unannehmlichkeiten akzeptieren, denn sie dient ihrer eigenen Sicherheit. Auch wir sollten nicht alle Leute gleich behandeln, ob es sich um eine Oma im Rollstuhl oder einen jungen Muslim handelt. Das tun wir, weil wir jeden Anschein von Diskriminierung vermeiden wollen. Aber es bleibt eine Tatsache, dass zwar nicht jeder junge muslimische Mann ein potenzieller Attentäter ist, dass aber fast alle Flugzeugattentäter in letzter Zeit junge muslimische Männer waren, und nicht alte Damen aus Bayern.“

(red)