Mit arabischem/palästinensischem Terror leben die Menschen in Israel seit der Staatsgründung 1948. Dieser arabische/palästinensische Terrorismus erfuhr und erfährt häufig linksextreme Unterstützung. Siehe auch die aktuelle Reportage von Austrian Wings Ur-Gestein Patrick Huber über Cpt. Uri Bar-Lev.
Am 30. Mai 1972 landeten die drei Japaner Takeshi Okudaira, 26, Kōzō Okamoto, 24, und Yasuiki Yashuda, 23 an Bord einer Air France Maschine auf dem Flughafen Lod (seit 1975 Flughafen Ben Gurion) von Tel Aviv. Die drei Männer waren Angehörige der linksextremen Terrororganisation "Japanischen Roten Armee", die auch im Libanon eine Basis unterhielt.
Die Asiaten wirkten auf die israelischen Sicherheitsbehörden unverdächtig. Kaum im Wartebereich angekommen, eröffneten die drei japanischen Terroristen mit in Geigenkästen versteckten Sturmgewehren tschechoslowakischer Produktion wahllos das Feuer und töteten 26 Menschen, darunter 17 puerto-ricanische Bürger, die sich auf einer Pilgerfahrt nach Israel befanden. 80 weitere Opfer wurden verletzt.
Israelische Sicherheitskräfte erschossen einen der Terroristen, ein weiterer beging angesichts seiner aussichtslosen Lage Suizid. Nur Kōzō Okamoto überlebte. Es stellte sich heraus, dass die drei Japaner im Auftrag der arabischen/palästinensischen Terrororganisation "Volksfront zur Befreiung Palästinas" (PFLP) gehandelt hatten. Ein japanisch-linkes-arabisches Terror-Joint-Venture sozusagen.
Arabische/Palästinensische Terroristen versuchten in den Jahren danach durch weitere Anschläge und/oder Geiselnahmen mehrfach, Okamoto aus israelischer Haft freizupressen, allerdings erfolglos.
1985 kam der in Israel zu lebenslanger Haft verurteilte Terrorist Okamoto im Rahmen eines Gefangenenaustausches doch frei und siedelte in den Libanon über, ein Land in dem staatliche Strukturen schwach und erodiert sind und in dem in gewissen Landesteilen (islamistische) Terroristen die Kontrolle haben. Er konvertierte zum Islam und wurde im Jahr 2022 am 50. Jahrestages des Anschlags von Terroristen der PFLP und der Hisbollah im Libanon als "Held" gefeiert. Er lebte zuletzt in Beirut unter dem Schutz der palästinensischen Terrororganisation PFLP.
Am 23. Juli 2026 verstarb Kōzō Okamoto, der sich nach seiner Konvertierung zum Islam "Ahmad" nannte, in Beirut, Libanon. Der libanesische Staat hatte in den vergangenen 41 Jahren niemals Anstalten gemacht, den Terroristen an Japan auszuliefern oder ihn zumindest auszuweisen, obwohl Japan die Auslieferung des Massenmörders gefordert hatte. Der Terrorist Okamoto wurde 78 Jahre alt und damit viel älter als die meisten seiner Opfer vom 30. Mai 1972.
(red AEP)