Österreich

Aus Sicherheitsgründen - AUA setzt ihre Flüge nach Teheran jedenfalls bis 21. Jänner aus

Symbolbild AUA - Foto: www.der-rasende-reporter.info (bitte beachten Sie, dass alle Aufnahmen urheberrechtlich geschützt sind)

Die AUA verlängert ihren Flugstopp in die Islamische Republik Iran wegen der anhaltenden Bürgerproteste gegen das islamistische Mullah-Regime.

Bereits am 10. Januar hatte Austrian Airlines beschlossen, ihre Flüge von Wien nach Teheran bis einschließlich 12. Januar 2026 auszusetzen. Hintergrund ist die Gewalteskalation im Land, nachdem das Mullah-Regime die Proteste der Zivilbevölkerung blutig niederschlagen lässt. Mittlerweile sollen mehr als 500 Zivilisten durch den Einsatz von Polizei und Militär getötet worden sein.

Angesichts der angespannten Sicherheitslage hat die AUA entschieden, die iranische Hauptstadt Teheran bis mindestens 21. Januar 2026 nicht anzusteuern, wie die AUA-Pressestelle gegenüber "Austrian Wings" auf unsere Anfrage kommunizierte: "Unsere Security Abteilung hat in Abstimmung mit der Konzernsicherheit auf Basis einer erneuten Lagebewertung empfohlen, unsere Flüge nach/von Teheran OS087 / OS088 bis nunmehr inkl. 21. Jänner 2026 vorsorglich auszusetzen. Unsere Security Abteilung steht rund um die Uhr in enger Abstimmung mit der Konzernsicherheit und den Sicherheitsbehörden. Die Entwicklungen in der gesamten Region werden laufend und engmaschig bewertet. Eine Entscheidung, ob der regulär geplante Flugbetrieb nach Teheran nach dem 21. Jänner 2026 wieder aufgenommen werden kann, wird zu einem späteren Zeitpunkt nach einer erneuten Sicherheitsbewertung getroffen."

Die Sicherheit von Passagieren und Mitarbeitern habe "jederzeit oberste Priorität" unterstrich die AUA. Austrian Airlines gilt zu Recht als eine der sichersten Fluglinien der Welt. In der bislang 68-jährigen Geschichte der Nachrkiegs-AUA gab es nur einen tödlichen Unfall, und der liegt 65 Jahre zurück. Bei Austrian Airlines herrscht eine ausgesprochen hohe Sicherheitskultur, Piloten und Flugbegleiter sind deutlich über das gesetzliche Mindestmaß hinaus qualifiziert und stehen - anders als Kollegen bei manchem Billigcarrier - nicht ständig unter Druck, ihren Arbeitsplatz auf Grund von sicherheitsrelevanten "unbequemen" Entscheidungen oder (gerechtfertigen) Krankmeldungen zu verlieren.

Text & Foto: Patrick Huber