Österreich

Österreich gedenkt in Thailand der Opfer des Lauda Air Unglücks vor 35 Jahren

Der 2025 nach Intervention der österreichischen Botschaft generalsanierte Lauda Air Friedhof. Hier findet heute eine Gedenkveranstaltung zu Ehren der 223 Todesopfer des Unglücks statt. - Foto: Österreichische Botschaft Bangkok

Am 26. Mai 1991 stürzte eine Boeing 767 der privaten Fluggesellschaft Lauda Air des früheren Formel 1 Rennfahrers Niki Lauda ab. Mit 223 Toten ist dieses Unglück die folgenschwerste Katastrophe in Österreichs Luftfahrtgeschichte. Am heutigen 35. Jahrestag findet in Thailand eine Gedenkveranstaltung statt.

27 der 223 Opfer des Absturzes von Lauda Air Flug 4 konnten waren durch die mechanischen und thermischen Einflüsse des Absturzes dermaßen entstellt, dass eine Identifizierung nicht mehr möglich war. Man setzte sie wenige Monate nach dem Absturz auf dem extra für sie erbauten Lauda Air Friedhof in Suphan Buri in einem Gemeinschaftsgrab bei.

Am heutigen 26. Mai 2026 gedenkt Österreich dort offiziell zusammen mit Vertretern der Austrian Thai Society und der thailändischen Politik der Opfer des Unglücks.Die neue österreichische Botschafterin, Katharina Wieser, zeigt sich in dieser Angelegenheit ebenso wie ihr Vorgänger, Wilhelm Donko, sehr engagiert.

Hintergrund
Der Flug 004 der Lauda Air war am 26. Mai 1991 in Hongkong gestartet und auf dem Weg nach Wien. In Bangkok erfolgte eine Zwischenlandung, bei der neue Passagiere einstiegen und Treibstoff nachgetankt wurde. Als die Boeing 767-300ER (sie trug das amtliche Kennzeichen OE-LAV und war auf den Namen "Mozart" getauft) gegen 23 Uhr mit Ziel Flughafen Wien startete, saßen in der Kabine 213 Passagiere. Dazu kamen 8 Stewards und Stewardessen und zwei Piloten. 15 Minuten nach dem Start öffnete sich die Schubumkehr am linken Triebwerk und die "Mozart" stürzte ab. Es gab keine Überlebenden.

(red)