27 der 223 Opfer des Absturzes von Lauda Air Flug 4 konnten waren durch die mechanischen und thermischen Einflüsse des Absturzes dermaßen entstellt, dass eine Identifizierung nicht mehr möglich war. Man setzte sie wenige Monate nach dem Absturz auf dem extra für sie erbauten Lauda Air Friedhof in Suphan Buri in einem Gemeinschaftsgrab bei.
Am heutigen 26. Mai 2026 gedenkt Österreich dort offiziell zusammen mit Vertretern der Austrian Thai Society und der thailändischen Politik der Opfer des Unglücks.Die neue österreichische Botschafterin, Katharina Wieser, zeigt sich in dieser Angelegenheit ebenso wie ihr Vorgänger, Wilhelm Donko, sehr engagiert.
Hintergrund
Der Flug 004 der Lauda Air war am 26. Mai 1991 in Hongkong gestartet und auf dem Weg nach Wien. In Bangkok erfolgte eine Zwischenlandung, bei der neue Passagiere einstiegen und Treibstoff nachgetankt wurde. Als die Boeing 767-300ER (sie trug das amtliche Kennzeichen OE-LAV und war auf den Namen "Mozart" getauft) gegen 23 Uhr mit Ziel Flughafen Wien startete, saßen in der Kabine 213 Passagiere. Dazu kamen 8 Stewards und Stewardessen und zwei Piloten. 15 Minuten nach dem Start öffnete sich die Schubumkehr am linken Triebwerk und die "Mozart" stürzte ab. Es gab keine Überlebenden.
(red)