International

Germanwings-Crash: Klage gegen Lufthansa-Flugschule in den USA eingebracht

Nachdem die AUA-Konzernmutter Lufthansa den Angehörigen des durch ihren Konzernpiloten Andreas Lubitz ermordeten 149 Passagieren und Crewmitgliedern eine angemessene Entschädigung verweigert hat, haben nun 80 Familien eine Klage gegen jene in den USA als Firma registrierte Flugschule der Lufthansa eingebracht, an der Andreas Lubitz ausgebildet worden war.

Wie die US-Anwaltskanzlei Kreindler & Kreindler mitteilte, sei die Klage am Mittwochnachmittag (Ortszeit) beim District Court im Bundesstaat Arizona eingebracht worden.

Gemäß Klagsschrift habe es die zu 100 Prozent im Eigentum der Lufthansa stehende Ausbildungsstätte Airline Training Center Arizona im Jahr 2009 verabsäumt den bekannten psychischen Problemen von Andreas Lubitz weiter nachzugehen. Damit trage sie eine Mitverantwortung an der Tragödie vom 24. März 2015. "Wenn die Flugschule richtig gearbeitet hätte, wäre der 24. März nie passiert", so ein Vertreter der Hinterbliebenen.

(red CP, CvD HP / Titelbild: Symbolbild Germanwings - Foto: Austrian Wings Media Crew)