Informationen zum Buch
• Autor: Patrick Huber
• Format A5
• 144 Seiten
• 34 Abbildungen
• ISBN Hardcover: 978-3-565152-20-9
• ISBN Softcover: 978-3-565154-09-8
• Mögliche Bezugsquelle Österreich (zum Beispiel, auch über andere Händler zu beziehen): Thalia oder "Manz"
Am Freitag den 27. November 1987 boardeten in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh 140 Passagiere aus 14 Nationen, darunter unter anderem Deutsche, Schweizer, Dänen, Briten, Südafrikaner, Japaner und Niederländer, den South African Airways Flug 295. Die gerade einmal sieben Jahre alte Boeing 747-244B Combi mit dem klingenden Namen „Helderberg“ sollte nach Johannesburg fliegen. Doch dort kam die Maschine niemals an. Denn aus bis heute ungeklärter Ursache brach während des Reisefluges im Frachtbereich hinter der Passagierkabine ein Brand aus, der sich innerhalb weniger Minuten in ein bis zu 1.000 Grad heißes Inferno verwandelte. Obwohl die Flugbegleiter mit dem Mut der Verzweiflung gegen die Flammen kämpften und auch die Männer im Cockpit alles gaben, hatte die Besatzung keine Chance. Nur rund 30 Minuten vor einer geplanten Notlandung auf der Insel Mauritius stürzte die „Helderberg“ in den Indischen Ozean. Alle 140 Passagiere und die 19-köpfige Besatzung der „Helderberg“ fanden den Tod. Das Wrack selbst konnte erst ein Jahr nach dem Absturz lokalisierte werden ‒ von einem US-Spezialunternehmen, das bereits die Überreste des Space Shuttles „Challenger“ geborgen hatte.
Doch der offizielle Unfallbericht der Republik Südafrika ließ zahlreiche Fragen unbeantwortet, denn der größte Teil des Wracks und der Leichen wurde nie geborgen. Die Vereinigung der südafrikanischen Flugingenieure führte deshalb eine eigene Analyse der Ereignisse durch und vermutete nicht einen, sondern zwei unterschiedliche Bränden an Bord des Unglücksfluges. Das erste Feuer könnte demnach schon kurz nach dem Start in Taiwan ausgebrochen und von der Crew gelöscht worden sein, weshalb die „Helderberg“ ihren Flug zunächst fortgesetzt habe ‒ und schließlich dem zweiten Brand zum Opfer fiel.
Boeing-Experte Fred Bereswill vertrat die Ansicht, dass das tödliche Feuer in der Main Deck Cargo Area der „Helderberg“ seinen „eigenen Sauerstoff produzierte“. Ein solch gefährlicher Stoff war jedoch laut offiziellen Frachtpapieren überhaupt nicht an Bord. Außerdem gibt es Indizien dafür, dass South African Airways zu dieser Zeit illegal gefährliche militärische Fracht an Bord von Passagierflugzeugen beförderte, dass auch die „Helderberg“ für solche Transporte genutzt wurde und dass die Piloten unter Druck gesetzt wurden, solche „Spezialflüge“ durchzuführen.
Nach mehr als zehnjähriger investigativer Recherche veröffentlichte Patrick Huber im Jahr 2023 in Wien seinen ersten Titel zum Absturz der „Helderberg“, das auf Amazon mit 4,5 Sternen bewertet wurde.

Das Unglück gilt in Südafrika bis heute als nationales Trauma gilt.
Hubers neues Buch „Tödliches Feuer an Bord der ,Helderberg’ ‒ Der mysteriöse Absturz von SAA/SAL Flug 295“ baut zwar auf seiner früheren Publikation auf, wurde jedoch grundlegend überarbeitet und um zahlreiche neue Informationen sowie zusätzliches aktuelles Bildmaterial ergänzt.
Abgerundet wird dieses investigative Buch zum schwersten Flugzeugunglück in der Geschichte Südafrikas durch eine vollständige Crew- und Passagierliste sowie ein 2025 geführtes Interview mit dem früheren Senior Coordinator Cabin Safety von South African Airways, der offen über seine Zeit bei der Fluggesellschaft, das damalige Feuerlöschtraining der Crews und den Verlust von Freunden und Kollegen durch den Absturz der „Helderberg“ spricht.
(red TT, CvD)