Tradition. Moderne. Kompetenz. Erfahrung. Leidenschaft. Fliegerkameradschaft. Traumhafte Natur. Herzlichkeit. So lassen sich das Flugsportzentrum Spitzberg und "seine" Flieger am besten charakterisieren. Der östlichste Flugplatz Österreichs - nahe der slowakischen Grenze gelegen - erfreut sich aber auch bei internationalen Piloten großer Beliebtheit.
Anfang August trafen eine in Polen und eine in Litauen registrierte Kunstflugmaschine samt ihren Piloten am Spitzerberg ein. Für mehrere Tage lang trainierten die Männer dort, um ihre Fertigkeiten im Kunstflug zu perfektionieren. Die kurzen Flüge (etwa 15 bis 20 Minuten Dauer) wurden unter der Woche am Vormittag und Nachmittag durchgeführt, zu Zeiten, in denen die meisten Menschen in der Arbeit sind. Zudem vermieden es die Piloten auf Anweisung der Flugplatzbetriebsleitung des Spitzerbergs, über bewohntem Gebiet zu fliegen. Somit wurde die Lärmbelastung für die Anrainer auf ein Minimum gesenkt, wobei die modernen Maschinen der Typen Extra 330LX und XtremeAir XA42 ohnedies besonders leise sind. Zeitweise übertönte der Straßenlärm der Fahrzeuge, die auf der direkt am Flugplatz vorbeiführenden Bundesstraße unterwegs waren, die Geräusche der Flugmotoren völlig.
Derartige Besuche ausländischer Flieger stellen übrigens eine Wertschöpfung für die gesamte Region dar - denn die Gäste übernachten, gehen Essen und kaufen ein, wovon regional ansässige Betriebe und der Staat (Steuereinnahmen) profitieren.
Fotoimpressionen











Text & Fotos: Patrick Huber