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Austrian Wings Jahresrückblick 2011

Auch das Jahr 2011 ist nun schon wieder Geschichte, seit wenigen Stunden schreiben wir 2012. Grund genug für Austrian Wings - Österreichs Luftfahrtmagazin, das vergangene Jahr schon traditionell Revue passieren zu lassen.

Foto: Austrian Wings Media Crew

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Jänner

Das Jahr 2011 begann mit einem Flugzeugunglück, als am Neujahrstag im westsibirischen Surgut eine Tupolev TU-154B der Kolavia am Boden Feuer fingund ausbrannte. Drei Menschen starben.

Für Airlines und Passagiere ärgerlich, trat die umstrittene Abgabe auf Flugtickets auch in Österreich in Kraft.

Im Tarifstreit bei der AUA konnte ein Streik in letzter Minute abgewendet werden, und die ehemalige OE-IBO, eine DC-8, die vor mehr als 40 Jahren in den Diensten der AUA stand, besuchte den Flughafen Wien. Trotz Eiseskälte und Nebels waren bereits zu früher Stunde zahlreiche Spotter am Flughafen Wien, um sich dieses Stück Luftfahrtgeschichte nicht entgehen zu lassen. Besondere Bewunderung der anwesenden Fotografen erntete jener wackere Spotter, der bei Minusgraden von Wiener Neustadt aus mit seinem Moped zum Flughafen gefahren war ...

Foto: R. Reiner / Austrian Wings

Im gleichen Monat feierte die AUA-Konzernmutter Lufthansa ihren 85. Geburtstag, was Austrian Wings selbstverständlich mit einer ausführlichen Fotoreportage zu würdigen wusste.

Foto: Konstantin von Wedelstädt

Nach dem schweren Unfall mit einer TU-154 zu Monatsanfang, begann sich das endgültige Aus für den legendären sowjetischen Dreistrahler abzuzeichnen.

Am 9. Jänner ereignete sich das schwerste Flugzeugunglück des ganzen Jahres, als eine Boeing 727-200 der Iran Air verunglückte und 77 Menschen in den Tod riss.

Foto: Konstantin von Wedelstädt

Mit nur 16 Jahren wurde die sympathische Marlene Floimair aus Oberösterreich die jüngste Hubschrauberpilotin des Landes.

Foto: Austrian Wings Media Crew

Austrian Wings besuchte die junge Überfliegerin und zählte, nachdem sie an ihrem 17. Geburtstag den lang ersehnten Flugschein endlich erhalten hatte, zu ihren ersten Passagieren.

Die Unruhen in Nordafrika und der arabischen Welt wirkten sich auch auf Österreich aus - die Reiseveranstalter schicktenSonderflüge um Österreicher in die Heimat zu evakuieren.

Nach dem Debakel rund um den Skylink gab der Flughafen Wien bekannt, dass Vorstand Ernest Gabmann nicht mehr für das Projekt verantwortlich sei.

Am 24. Jänner kam es auf dem FlughafenMoskau Domodedovo zu einem Selbstmordanschlag, bei dem 35 Menschen starben, darunter auch 2 Österreicher.

Die steirische Regionalfluglinie Robin Hood erhielt einen neuen Geschäftsführer und plante, "größere Maschinen einzuflotten".

Februar

Aufgrund der politischen Unruhen in Libyen stellte die AUA ihre Flüge nach Tripolis Anfang Februar vorübergehend ein. Gleichzeitig trafen Evakuierungsflüge des Bundesheeres aus Ägypten in Wien-Schwechat ein.

Die Peoples Viennaline begann den Verkauf von Tickets im Internet für die Strecke zwischen Wien und Altenrhein am Bodensee und in Honduras starben beim Absturz einer LET 410 14 Menschen.

Der ehemalige Chefpilot der Lauda Air und Gründer von Montana Austria, Hans-Jörg Stöckl, starb im Alter von 71 Jahren in Österreich - Austrian Wings beleuchtete ihm zu Ehren die Geschichte "seiner" Airline.

Foto: Eduard Marmet

Arbeiten am Flughafen kann stressig sein - niemand weiß das besser als die so genannten Passenger Service Agents. Einer von ihnen verfasste für Austrian Wings seinen humorvollen Bericht "Der ganz normale Wahnsinn". Grund zur Freude hatten die Spotter, als eine Boeing 747-200F der israelischen El Al Cargo bei Tageslicht den Flughafen Schwechat besuchte.

Foto: Max Hrusa

Das Bundesheer musste erneut Österreicher aus Nordafrika, diesmal aus Libyen, evakuieren, nachdem sich die politische Lage dort zugespitzt hatte.

März

Bei einer Schießerei auf dem Flughafen Frankfurt am Main verloren zwei Menschen ihr Leben. Am 3. März verlor eine Fokker 70 der AUA beim Start in München ein Rad, konnte aber sicher landen. Eva Air setzte vorübergehend die Boeing 777 in einer Dreiklassen-Konfiguration nach Wien ein - Austrian Wings sah sich für seine Leser in der Maschine um.

Nach der Atomkatastrophe von Fukushima begannen die Airlines, darunter auch die AUA, ihre aus Tokio zurückkehrenden Flugzeuge auf Strahlenbelastung zu überprüfen.

Am 16. März wurde bekannt, dass die Premium-Airline Wataniya Airways Konkurs anmelden musste.

Am 20. März hob das jüngste Kind der Jumbo-Jet-Familie, die Boeing 747-8 Intercontinental erfolgreich zu ihrem Erstflug ab.

Foto: Boeing

Ab Ende März verweigerte die OMV den Flugzeugen der Iran Air die Betankung in Wien. Vorausgegangen war dieser Entscheidung diplomatischer Druck seitens der USA, die Sanktionen gegen Iran erlassen hatten.

Foto: R. Reiner / Austrian Wings

Am 28. März hob die Peoples Viennaline zum Erstflug von Wien nach Altenrhein ab - die Austrian Wings Media Crew war mit an Bord.

Die Austrian Wings Videoreportage zur Indienststellung des People's Embraer 170

Am vorletzten Tag dieses Monats stürzte ein Polizeihubschrauber in den Achensee - alle vier Insassen, darunter der Pilot Markus Pumpernick, welcher der Austrian Wings Crew jahrelang freundschaftlich beratend zur Seite gestanden hatte, starben.

Foto: Zeitungsfoto.at

April

Am 5. April starben beim Absturz eines CRJ100 im Kongo 32 Menschen. Die Maschine war im Auftrag der UNO unterwegs. Im Zuge der Skylink-Affäre kam es zu weiteren Hausdurchsuchungen. Bei einer Trauerfeier am Achensee gedachten offizielle Stellen, Freunde und Angehörige der Opfer des Hubschrauberabsturzes vom 30. März.

Ende April lief die Bergungsaktion für das Wrack von Air France Flug 447 an, bei der zahlreiche Opfer geborgen werden sollten.

Mai

Gleich zu Beginn des Monats besuchte eine AN 124 den Flughafen Linzum einen Spezialtransport im Auftrag der Panalpina durchzuführen.

Foto: Austrian Wings Media Crew

Ein spektakulärer Eurofighter-Einsatz wegen eines Ballonsbeschäftigte Bundesheer und Medien. Gleich zweimal musste eine Boeing 777 der Fluglinie Emirates am 19. Mai wegen eines Feueralarms in Wien notlanden.

Foto: R. Reiner / Austrian Wings

Am 26. Mai berichtete Austrian Wings als  - soweit bekannt - erstes österreichisches Medium, dass Lufthansa ihren jüngsten A380 am Flughafen Schwechat auf den Namen "Wien" taufen würde und nannte einen voraussichtlichen Zeitraum. Den genauen Termin veröffentlichte Austrian Wings wenig später erneut als erstes österreichisches Fachmedium.

Am gleichen Tag jährte sich das schwerste Flugzeugunglück in der österreichischen Luftfahrtgeschichte, der Absturz der Lauda Air Boeing "Mozart" zum 20. Mal. Austrian Wings widmete den Opfern eine ausführliche Fotoreportage und beleuchtete die bis heute nicht vollständig aufgeklärten Hintergründe des Crashs. Unser Artikel löste hunderte - fast ausnahmslos positive - Leserreaktionenaus, von denen wir einen Teil veröffentlicht haben.

Rund 1.200 Meter über dem Boden zerbrach die OE-LAV; die Trümmer stürzten in den Dschungel nahe der Grenze zu Burma - Foto: Jenny Maaß
Rund 1.200 Meter über dem Boden zerbrach die OE-LAV; die Trümmer stürzten in den Dschungel nahe der Grenze zu Burma: Millionen Österreicher sahen diese Bilder im Fernsehen und konnten es nicht fassen - Foto: Jenny Maaß

Juni

Zu Beginn des Monats wurde der von Cpt. Sullenberger am 15. Januar 2009 erfolgreich auf dem Hudson River notgewasserte A320 endgültig an ein Museum überstellt. In Russland kam es zu einer spektakulären Notwasserung einer AN 26, nachdem eines der Triebwerke in Brand geraten war, und eine747 der Asiana sowie eine 737 der AUA kamen sich gefährlich nahe.

Am 14. Juni ereignete sich ein besonders tragischer Luftschiffabsturz in Deutschland, bei dem der Pilot verbrannte, nachdem er durch eine fliegerische Meisterleistung seinen Passagieren noch das Verlassen des Luftschiffs ermöglicht hatte.

In den USA verunglückte ein historischer B-17 Bomber - glücklicherweise konnten sich alle Insassen retten.

Das brennende Flugzeugwrack nach dem Absturz - Quelle: YouTube

Noch im gleichen Monat konnte sich ein Team der Austrian Wings Media Crew vom Baufortschritt beim Terminal Skylinküberzeugen.

Foto: Austrian Wings Media Crew

Lange Jahre stand sie beim McDonalds in Schwechat- eine Vickers Viking. Dann wurde die Maschine vom Austrian Aviation Museum übernommen und zum Flugplatz Bad Vöslau gebracht.

Mit dem interessanten Thema "Notfall an Bord"befasste sich unsere Redaktion und kam zu erstaunlichen sowie gleichzeitig beängstigenden Erkenntnissen.

Foto: Austrian Wings Media Crew

Juli

Bei der Airpower am Flughafen Zeltweg ereignete sich ein Unfall, bei dem zwei Fallschirmspringer schwer verletzt wurden.

Die verhedderten Schirme der beiden Springer - Foto: R. Reiner / Austrian Wings

Am 8. Juli stürzte die wahrscheinlich letzte im Passagierdienst befindliche Boeing 727-100 der Welt kurz vor der Landung im Kongo bei schlechtem Wetter ab - 74 Menschen starben bei diesem zweiten Absturz einer Passagier-727 in diesem Jahr.

Als Konsequenz aus dem Skylink-Debakel wurde am Flughafen Wien ein neues Vorstandsteam installiert. Etwa zur gleichen Zeit klickten am Airport die Auslöser der Kameras, als es sich zahlreiche Spotter nicht nehmen ließen, eine Boeing 747-200 der Air Atlanta Icelandic zu fotografieren.

Foto: Austrian Wings Media Crew

Paukenschlag bei der Familienairline Intersky - der Sohn von Unternehmensgründerin Renate Moser, Claus Bernatzik, verließ die Bodensee Airline wegen "unterschiedlicher Auffassungen" über die Zukunft der Airline.

August

US-Medien berichteten Anfang August, dass das 40 Jahre alte Rätsel um den Flugzeugentführer DB Cooper möglicherweise vor der Lösung stehen könnte. In Niederösterreich wurde ein AUA-Mitarbeiter verhaftet, der von Schwimmwesten über Flugzeugbesteck Waren im Wert von mehr als 40.000 Euro abgezweigt und zum Teil über das Internet verkauft hatte. Nach dem Absturz einer Antonov 12 in Russland wurden alle Maschinen dieses Typs gegroundet.

Am Flughafen Wien kam es Mitte des Monats zu einem dramatischen Zwischenfall, als ein Kleinkind in den Armen seiner Eltern am Gate starb - die Reanimationsmaßnahmen des Rettungsdienstes blieben erfolglos.

Am 20. August stürzte ein Jet der britischen Kunstflugstaffel Red Arrows bei einer Flugschau ab, wobei der Pilot ums Leben kam. Eine Boeing 767-300ER der AUA musste auf dem Weg von Nordamerika nach Wien eine außerplanmäßige Zwischenlandung in Irland einlegen, wo ein randalierender Passagier den Behörden übergeben wurde.

Foto: Austrian Wings Media Crew

Am 22. August war es dann endlich soweit - bereits zum zweiten Mal in der Geschichte des Airports landete ein A380 der Lufthansa auf dem Flughafen Schwechat. Anders als bei der Erstlandung im Sommer 2010 herrschte diesmal strahlender Sonnenschein, als die Maschine auf den Namen "Wien" getauftwurde.

Der Airbus A380 kommt zur Taufe nach Wien - Video: Austrian Wings (Aktueller Dienst)

Ebenfalls am22. August musste eine Boeing 777 der Emirates außerplanmäßig in Wien landen, nachdem es zu massiven Problemen mit dem linken Triebwerk gekommen war.

Das beschädigte linke Triebwerk der Emirates Boeing 777 - Foto: R. Reiner / Austrian Wings

Ende des Monats erhielt die Boeing 787 Dreamliner ihre Zulassung durch FAA und EASA, und am 28. August starben vier Personen als zwei Kleinflugzeuge kurz vor der Landung in Zell am See miteinander kollidierten. Wie sich später herausstellen sollte, stand einer der beiden Piloten offenbar unter Drogeneinfluss.

September

Anfang des Monats feierte die Austrian Wings Mediathek ihren ersten Geburtstag - und wir mit unseren Lesern im Rahmen eines Gewinnspiels.

Am 8. September landete bereits das zweite Mal in diesem Jahr ein A380 in Wien - und das erste Mal einer der Fluglinie Emirates. Der Grund für diesen Besuch war allerdings ein tragischer: Ein Passagier hatte an Bord gesundheitliche Probleme erlitten, aufgrund derer er später dem Vernehmen nach verstarb.

Foto: ZVG

Am 15. Dezember musste eine DA42 Twin Star in einem Feld nahe dem Flugplatz Bad Vöslau notlanden, nachdem der Pilot beim Anflug auf diesen eine Hochspannungsleitung gestreift hatte und seine Maschine dadurch schwer beschädigt worden war.

Foto: Austrian Wings Media Crew

Dramatisches Ende des berühmten Reno Air Race in den USA: Eine P-51 Mustang stürzte in die Zuschauermenge, mindestens 9 Menschen starben, mehr als 50 weitere wurden zum Teil schwer verletzt.

Erstmals wurde in diesem Monat dasNervengift TCP, das in Zusammenhang mit dem Aerotoxischen Syndrom gebracht wird, im Blut von Passagieren nachgewiesen.

Am 18. September veranstaltete der Paraclub Wiener Neustadt auf dem Flughafen Schwechat ein Nacht-Fallschirmspringen bei dem Austrian Wings exklusiv als einziges österreichisches Luftfahrtmedium mit Foto- und Videoteam vor Ort war.

Nach mehreren Restrukturierungsversuchen musste die steirische Regionalfluglinie Robin Hood den Betrieb im September endgültig einstellen.

Oktober

Anfang des Monats übergab der Paraclub Wiener Neustadt die Einnahmen des Benefiz-Nacht-Fallschirmspringens der St. Anna Kinderkrebs Forschung. Am 2. Oktober jährte sich das Ende der legendären Swissair bereits zum 10. Mal.

Eine von zwei Boeing 747-357 der Swissair in Zürich, 1998 - Foto: Stefan Grünig

An Bord eines Air Berlin A330 wurden potentiell toxische Öldämpfe vermutet - trotzdem setzte die Maschine einen Transatlantikflug nach Deutschland fort, was zu heftiger Kritik von Expertenseite führte.

A330 von Air Berlin beim Start - Foto: Konstantin von Wedelstädt

Anlässlich des bevorstehenden Nationalfeiertages am 26. Oktober, landeten am 20. Oktober mehrere Hubschrauber des Bundesheeres sowie ein Helikopter der kroatischen Armee auf dem Heldenplatz in Wien.

Ende Oktober gab Royal Jordanian die Aufnahme einer neuen Cargo Verbindung nach Wien ab 6. November bekannt. Und vor Madeira entdeckten Taucher ein seit über 30 Jahren verschollenes Caravelle-Wrack.

Die 1977 verunglückte und nun entdeckte Caravelle, HB-ICK - Foto: Werner Fischdick

Über eine Tupolev TU-204 der Aviastar freuten sich Dutzende Spotter am 30. Oktober in Wien.

Foto: Austrian Wings Media Crew

November

Der November begann mit einer erfolgreichen Bauchlandung einer Boeing 767-300ER der polnischen LOT in Warschau, nachdem sich das Fahrwerk nicht hatte ausfahren lassen.

Am 10. November landete die Boeing 747-8F erstmals am Flughafen Frankfurt und im gleichen Zeitraum zelebrierte Eva Air ihr 20-Jahr-Jubiläum.

Nur wenige Wochen nach der Aufnahme der Comtel Air Flugverbindung Birmingham - Wien - Amritsar wurde diese auch schon wieder eingestellt. Der letzte Flug hob erst von Wien nach Birmingham ab, nachdem die Passagiere in Wien über 23.000 Euro direkt an die Crew gezahlt hatten, was zu einem veritablen Skandal führte, über den die Medien von Kanada bis Indien ausgiebig berichteten.

Die von Mint Airways angemietete Boeing 757 flog im Auftrag von Comtel Air; schon nach wenigen Flügen wurde die Verbindung nun - für Brancheninsider wenig überraschend -  eingestellt - Foto: C. Jilli / Austrian Wings
Die von Mint Airways angemietete Boeing 757 flog im Auftrag von Comtel Air; schon nach wenigen Flügen wurde die Verbindung nun - für Brancheninsider wenig überraschend - eingestellt

Für einen Aufregung sorgte Niki Lauda als er Fluglärmgegner über die Medien frontal attackierte.

Dezember

Ein Herz für Tiere zeigte Austrian Airlines, als sie österreichische Tierschützer unter der Leitung der ehemaligen Flugbegleiterin Maggie Entenfellner mit Flugtickets in die Ukraine unterstütze.

Am 4. Dezember jährte sich das Ende der großen US-Fluglinie Pan Am zum 20. Mal - Austrian Wings beleuchtete die Geschichte des einstigen Branchenriesen.

Foto: Private Sammlung

Erneut für Aufregung sorgte der Skylink im Dezember - von einer "Posse" sprach das Nachrichtenmagazin "profil".

Am 11. Dezember feierte die AUA das fünfjährige Bestehen der Flugverbindung Wien - Erbil. Mittlerweile fliegt die Airline auch nach Bagdad.

Ankunft des ersten AUA-Linienfluges in Erbil, 2006 - Foto: Austrian Airlines

Am 15. Dezember wurde die Flugbegleiterin einer InterSky Maschine verletzt, als diese in Berlin Tegel von einem plötzlich den Rollweg querenden Bodendienstfahrzeug zur "Notbremsung" genötigt wurde.

Anfang Dezember übernahm der türkische Handling-Agent Celebi die Fraport Austria GmbH - 3 Wochen später war Celebi auch optisch am VIE gelandet.

Über die Weihnachtszeit schenkten Mitarbeiter von Austro Control und Austrian Arrows am Flughafen Wien Punsch aus - derErlös in Höhe von rund 2.000 Euro wurde der Ostafrikahilfe von "Nachbar in Not" gespendet.

Millionen Zuseher sahen im Dezember den Film "Delta Force" im Fernsehen und fragten sich, was es denn mit der darin verwendeten Boeing 707 auf sich habe - Austrian Wings gab die Antwort.

Die betagte Dame stand zuletzt in den Diensten der israelischen Chartergesellschaft MOAF Airlines, hier aufgenommen im Anflug auf Frankfurt am Main, 1984 - Foto: Wolfgang Mendorf

Am 27. Dezember veröffentlichte Aviation Safety Network die vorläufige Sicherheitsstatistik für 2011, nur einen Tag später verunglückte in Osh eine Tupolev TU-134A-3.

Foto: ZVG

Am 29. Dezember wurde bekannt, dass das Amt der Niederösterreichischen Landesregierung bis Ende März 2012 über den Bau der dritten Piste am Flughafen Wien entscheiden will.

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(red)